Max von der GrĂĽn

Von der Grün, selbst von 1951 bis 1964 im Bergbau tätig, verarbeitet in seinen Werken auch eigene Erfahrungen. Besonders in seinem ersten Roman »Männer in zweifacher Nacht«, hat er eigene Erlebnisse eingebracht. Denn wie viele andere Kumpel auch, wurde er mehrfach verschüttet und z. T. schwer verletzt.
Max von der Grün wurde 1926 in Bayreuth geboren, absolvierte eine kaufmännische Lehre, war Soldat und drei Jahre in amerikanischer Kriegsgefangenschaft. Er lebte bis zu seinem Tod 2005 als freier Schriftsteller in Dortmund. Er zählt zu den meistgelesenen Autoren im deutschsprachigen Raum. Allein in Deutschland erreichten seine Bücher eine Gesamtauflage von über 4 Millionen verkauften Exemplaren. Die meisten seiner Werke wurden für das Fernsehen verfilmt. In dem ARD-Film »Stellenweise Glatteis« verfilmte Wolfgang Petersen (»Das Boot«) den Roman von Max von der Grün mit Günter Lamprecht in der Hauptrolle. Der Roman aus dem Jahr 1973 ist unfreiwillig aktuell geblieben.
www.maxvondergruen.de

Autorenfoto: © Familienarchiv Max von der Grün

Max von der GrĂĽn