Duft nach Weiß

»Am Abend der Ankunft des ersten Briefes fiel ich sofort in einen tiefen Schlaf. Ich träumte von tanzenden, bunten Häusern, die um mich herum einen Reigen, den Ratschenitza, zu lauter, wilder Musik vorführten. Vor jedem Haus war ein grasgrüner Rasen, den die Häuser wie einen Rock vor sich her schwangen … Deutschland. Hatte ich von diesem Land schon vorher gehört? Ich weiß es nicht mehr. Deutschland. Das wurde das Wort, das mir in den folgenden Jahren alles verheißen sollte, was ich nicht hatte. Deutschland, weiß wie das Papier.«

Stefanie Gregg wirft einen liebevollen Blick auf Anelijas Familie, auf ihre Kindheit mit Großmutter und Urgroßmutter in Bulgarien.
Der Roman erzählt aber auch die Geschichte des regimekritischen Schriftstellers Georgi Markow, der 1978 Opfer des Regenschirm-Attentats in London wurde.
Packend und berührend schildert Stefanie Gregg die Lebensgeschichte der beiden, die weit mehr verbindet als die Sehnsucht nach Freiheit und einem selbst­be­stimmten Leben.

Hier gehts zu einer Leseprobe.

Pressestimme:

»Es gibt so Bücher. Und es gibt sooo Bücher. Und dann gibt es ›Duft nach Weiß‹. Ein Buch, das mich beim Lesen auf eine emotionale Achterbahnfahrt geschickt hat. Ein Buch, das meinen Verstand gefordert hat. Ein Buch, das mich dazu drängte, festgefahrene Vorstellungen neu zu definieren. Ein Buch, bei dem ich mit all meinen Sinnen dabei war. Aber auch ein Buch, das mich selbst in Erinnerung schwelgen ließ. Das ist lesen!«
DIE LESERIN | Iris Tscharf

»Ein Buch über Freiheit, insbesondere Meinungsfreiheit, Familie und auch über die Liebe. Durch die beschriebenen Erlebnisse als Flüchtling und das politische Attentat erhält es eine beklemmende Aktualität, auch wenn die beschriebenen Ereignisse schon eine Weile her sind.«
LECKERKEKSE.DE

»Ein sehr bewegendes Buch – von mir eine klare Lese-Empfehlung mit fünf Sternen.«
ELKES LITERATURWOLKE

»Der eiserne Vorhang, der Ost-West-Konflikt, die Zerrissenheit der Familie, Illusionen des Wohlstandes – sehr einfühlsam und aus der Sicht einer Heranwachsenden werden diese Themen behandelt, eine wundervolle intelligente Idee, diese Umbruchzeit aufzuarbeiten. Die Vielschichtigkeit, die Symbolik, die klare und sensible Sprache der Autorin berührt und lässt Geschichte lebendig werden.«
EKZ-INFORMATIONSDIENSTE | Jeannette Brendtner

»Was bedeutet es für einen Menschen, seine Heimat und seine Familie zurückzulassen, sich eine Perspektive zu wünschen, fremd zu sein? In diesem berührenden Buch habe ich es nachgelesen.«
BUCHHANDLUNG GRAFF | Angela Förster

»Ich habe einen sehr einfühlsamen, anrührenden, spannenden und, wie ich finde, sehr gut recherchierten Roman gelesen. Danke Stefanie Gregg für dieses tolle Buch.«
Gaby Hochrainer | dk-literatur.blogspot.de

»Der Autorin Stefanie Gregg gelingt eine wunderbare Milieustudie aus der Sicht eines Kindes. Wie es den totalitären Staat erlebt, die Haltung der Großmutter rein gefühlsmäßig versteht, wie es einen Ausweg sucht. Die aktuellen Themen Flucht, Ankommen, Heimweh und Identität sind berührend präsent.«
EXPULS

Duft nach Weiß Literatur, Roman
Klappenbroschur
1. Auflage
320, PB, Euro 15,00
ISBN: 978-3-86532-552-5
Auch als eBook erhältlich.
LIEFERBAR

Stefanie Gregg

Stefanie Gregg, geboren 1970 in Erlangen, studierte Philo­sophie, Kunstgeschichte, Germanistik und Theaterwissenschaften. Sie schreibt Kriminalromane, Kurzgeschichten und Romane. Die Autorin wohnt mit ihrer Familie in der Nähe von München.

Autorenfoto: ©-Angelika-Bardehle

Stefanie Gregg