Trügerisches Bild

Dr. Ashton Prince braucht Spensers Hilfe. Ein wertvolles Gemälde wurde aus dem Hammond Museum gestohlen. Die Diebe fordern ein Lösegeld. Der Privatdetektiv soll den Kunsthistoriker bei der Geldübergabe beschützen. Doch hierbei läuft alles schief. Prince wird durch eine Explosion getötet und das Bild fällt den Flammen zum Opfer. Spenser fühlt sich bei seiner Ehre gepackt. Er will den Fall aufklären – auch ohne Auftraggeber. Geht es hierbei nur um ein wertvolles Gemälde oder steckt noch viel mehr dahinter? Und welche Rolle spielt die Herzberg-Stiftung, die sich das Aufspüren von Nazi-Beutekunst
auf die Fahnen geschrieben hat?
»Trügerisches Bild« ist der 38. Spenser-Krimi von Robert B. Parker.

Originaltitel: Painted Ladies. Übersetzt von Frank Böhmert.
DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Pressestimmen:

»Der Bostoner Privatdetektiv Spenser lässt sich in Sachen Kunstraub von einem ängstlichen Akademiker als Bodyguard engagieren. Ein lässiger Job, wie er meint. Was soll bei der Aktion Geld gegen Diebstahlsware schon passieren? Doch dann büßt Spenser bei dieser Unternehmung seinen, wenn auch unsympathischen, Klienten ein. Das schreit, so der coole Privatermittler, nach Rache …
Fazit: Mr. Raubein in verlustreicher Schlacht gegen Verbrechen in Nadelstreifen sowie im Kampf für die Ehre und die Unversehrtheit des schwachen Geschlechts. Sehr schön!«
Barbara Keller, www.berlinkriminell.de

»Keine Sorge: Spenser ist ein längeres Leben beschert als seinem Schöpfer, dem im vergangenen Jahr plötzlich verstorbenen Robert B. Parker. Dabei ist der Privatschnüffler in gewissem Sinne einer der Letzten seiner Art: Ein Romantiker mit großer Klappe, harten Fäusten und Begabung zur Selbstironie. Gebildet ist er übrigens auch, doch das weiß er zum Vergnügen des Lesers meist gut zu verstecken. Wer perfekt zubereitete Genrekost schätzt, kommt an Spenser nicht vorbei. Sechs Abenteuer liegen inzwischen in hübsch gestalteten Taschenbüchern bei Pendragon vor.«
CULTurMAG

»Das dieser Urtypus des hartnäckigen Privatdetektivs auch heute noch spannend bzw. unterhaltsam ist, liegt an Parkers herrlich schnörkelloser Sprache, die weniger Worte bedarf und somit letztlich auch nur wenige Seiten füllt. Die Dialoge sind kurz und knackig gehalten, die Figuren antworten schlagfertig das, was einem Normalsterblichen meist erst Stunden danach einfällt. Es ist diese Lässigkeit die ansteckt, diese Schlagfertigkeit, welche den Charme der Reihe ausmacht. Nichtsdestotrotz ist auch Trügerisches Bild die Lektüre wieder ohne Zweifel wert. Auch weil Parker mit der Vernichtung der Juden durch die Nationalsozialisten im Zweiten Weltkrieg ein brisantes und, für einen Private-eye-Krimi, eher unübliches Thema anpackt und dieses genauso geschickt wie unkonventionell in den Rahmen der Kriminalroman-Handlung einbaut. Hätte er es nicht schon 37 mal zuvor getan, er würde allein dadurch beweisen, welch Schriftsteller von Format uns hier verloren gegangen ist«
Stefan Heidsiek, krimi-couch.de

Trügerisches Bild ist Robert B. Parkers 38. ›Auftrag für Spenser‹; Anfang vergangenen Jahres ist der amerikanische Autor im Alter von 77 Jahren gestorben. Wie sein Held war auch Parker ganz alte Schule. Seine Romane sind zwar angeblich schnell entstanden, aber dennoch sorgfältig recherchiert und geschrieben. In bewährter Tradition eines Chandler und Hammett macht Robert B. Parker nicht viele Worte – und ehe einem auch nur ein wenig langweilig werden kann, hat man das Buch schon ausgelesen.
In ›Trügerisches Bild‹ kann man zudem etwas über Bemühungen lernen, so genannte Beutekunst an die rechtmäßigen Besitzer zurückzugeben. Und sogar Hunde-Freunde kommen auf ihre Kosten, denn Parkers Beschreibungen von Spensers Pearl sind hinreißend hundelebensnah.«
Sylvia Staude, Frankfurter Rundschau

»So bleibt uns als einer der letzten klassischen Vertreter der harten Burschen mit weichem Herzen das charmante Bostoner Raubein Spenser, dessen Abenteuer seit einigen Jahren vom Bielefelder Pendragon Verlag ins Deutsche gebracht werden. Wer Freude an scharfzüngigen Dialogen, knappen Beschreibungen und einem selbstironischen Helden hat, wird von Spenser bestens unterhalten.«
Jochen Feldmann, Die Welt

»›Trügerisches Bild‹ ist ein unterhaltsamer und kurzweiliger Hardboiled-Krimi der alten Schule, den man nicht eher aus der Hand legen kann, bis man die letzte Seite gelesen hat. Kurz vor seinem Tod hat Robert B. Parker noch einmal bewiesen, dass er zu der ersten Charge der Krimischriftsteller gehört und eine enorme Lücke hinterlässt. Die Aufmachung des robusten Taschenbuchs ist minimalistisch und dennoch passend, so wie man es von den einprägsamen Pendragon-Krimis gewohnt ist. Hinzu kommen das hervorragende Lektorat, eine sensationelle Übersetzung und eine erstklassige Papierqualität. Spenser in Hochform. Auch in seinem 38. Fall beweist der gewiefte Detektiv Witz, Schlagkraft und Einfühlungsvermögen. Ein Schnüffler wie er im Buche steht.«
Florian Hilleberg, Literra

»Wie so oft fängt Spensers neuer Fall ganz einfach an, entwickelt sich dann aber rasant zu einer Angelegenheit auf Leben und Tod. Kunst killt, im wahrsten Sinne des Wortes. Während Spenser noch den Hintergrund seines Klienten prüft, ist der Gegner schon zwei Schritte weiter. Und als sich immer weitere Merkwürdigkeiten eröffnen, kristallisiert sich mit schauriger Gewissheit heraus, was der unbekannte Mörder wirklich vorhat – und dass Spenser dies unbedingt verhindern muss.«
Buchwurm, Michael Matzer

»Bei ›Trügerisches Bild‹ hat mich jede Seite begeistert. Kein Wort zu viel und immer tolle Dialoge. (…) Das ›Trügerische Bild‹ ist ein spannendes, mitreissendes und sehr kluges Buch.«
DER VORLESER | Blog

Trügerisches Bild Krimi, Robert B. Parker
Ein Auftrag für Spenser
1. Auflage
Band 38
216 Seiten, PB, Euro 13,00
ISBN: 978-3-86532-253-1
Auch als eBook erhältlich.
LIEFERBAR

Robert B. Parker

Robert B. Parker wurde 1932 geboren. 1973 erschien sein erster »Spenser«-Roman und bereits 1977 erhielt er für den Titel »Beute für Profis« den Edgar-Allan-Poe-Award für den besten Kriminalroman des Jahres. Insgesamt 39 »Krimis hat Robert B. Parker seinem Spenser gewidmet. Sämtliche »Spenser« werden in den kommenden Jahren bei Pendragon erscheinen. Die Jesse-Stone-Reihe – übrigens erfolgreich mit Tom Selleck (u. a. »Magnum«) in der Hauptrolle verfilmt – umfasst 9 Bände, die komplett in deutscher Übersetzung vorliegen. 2010 verstarb Robert B. Parker in Massachusetts. www.robertbparker.de

Autorenfoto: © The Helen Brann Agency, Inc.

Robert B. Parker