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Briefe von Gut Böckel 24. Juli – 2. Oktober 1917 von R.M Rilke

Herausgegeben von Theo Neteler
ISBN 978-3-86532-310-1, 264 Seiten, ebook, EUR0 17,99
Nur als eBook erhältlich



Cover Briefe von Gut Böckel

Auf Einladung Hertha Koenigs weilte Rainer Maria Rilke im Sommer des Jahres 1917 gut zwei Monate auf Gut Böckel in Westfalen. In dieser Zeit schrieb er rund 50 Briefe. Die in diesem Band gesammelte Korrespondenz gewährt persönliche Einblicke in die privaten und poetischen Gedanken des Dichters und macht die Beziehungen zu seinen Freunden und Bekannten auf einzigartige Weise erfahrbar.

Mit der Dichterin und Mäzenin Hertha Koenig verband ihn seit ihrem ersten Kennenlernen bei einem Empfang des S. Fischer Verlags 1910 eine innige Freundschaft. Sie unterstützte Rilke nicht nur materiell, sondern stand ihm auch bei seiner Schaffenskrise zur Seite. In Hertha Koenigs Münchner Wohnung lebte Rilke einige Wochen im Sommer und Herbst 1915. Rilke widmete Hertha Koenig die fünfte seiner „Duineser Elegien“.

„Inmitten seiner größten Schaffenskrise und während des Ersten Weltkriegs verbrachte der Dichter Rainer Maria Rilke (1875-1926) zwei Monate bei der westfälischen Schriftstellerin Hertha Koenig auf Gut Böckel bei Rödinghausen. Die Briefe, die er von dort aus schrieb, hat Theo Neteler nun in einem lesenswerten Band herausgegeben. Von den 50 Briefen ist ein Drittel zuvor noch nie veröffentlicht worden. Dank der Festlegung auf Ort und Zeitraum ist der Band auch geeignet als Einstieg in die Lektüre des für den Autor Rilke wichtigen Briefwerks, denn er zeigt exemplarisch die Vielfalt seiner Briefpartner, von dem Schriftsteller Stefan Zweig bis zum Diplomaten Richard von Kühlmann. Daneben überzeugt der Band mit einem Kommentar, der nichts vermissen lässt, und einer Einleitung, die den Leser auf wenigen Seiten in klarer Sprache in die Zusammenhänge von Rilkes Aufenthalt auf Gut Böckel einführt. Abgerundet wird die Edition durch kurze, teilweise erstmals recherchierte Lebensläufe der Adressaten, ein achtseitiges Personenregister, interessante Fotos und den Abdruck einiger Briefseiten in Rilkes Handschrift.“ NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG

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