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ERINNERUNGEN AN RILKE/Rilkes Mutter
Erinnerungen
ISBN 978-3-93487-217-3, EURO 17,99
Nur als eBook erhältlich.

Cover_Erinnerungen an Rilke

„Es ist ein ganz einfacher Rilke, von dem ich einiges erzählen will, ohne alles Komplizierte, was man ihm so gern zuschreibt.“ Die erste Begegnung mit Rainer Maria Rilke im Hause des Verlegers S. Fischer, die gemeinsame Begeisterung für Picassos Gemälde „Les Saltimbanques“ (1905), das Hertha Koenig auf den Rat Rilkes hin erworben hatte, und der Besuch Rilkes auf Gut Böckel im Sommer des Kriegsjahres 1915 - diese Erinnerungen zeichnen ein ebenso einfühlsames wie unbefangenes Porträt des „privaten“ Rilke. Sie sind Zeugnis einer besonderen Vertrautheit zwischen der vornehmen Dame und dem großen Dichter. Hier entfaltet Hertha Koenig (1884-1976), der Rilke die fünfte seiner „Duineser Elegien“ (1923) gewidmet hat, gekonnt ihre eigene Schreibkunst. Mit Hilfe zahlreicher Briefe fügt sie ein facettenreiches Porträt zusammen. Briefe, in denen sie von Begebenheiten mit Rilke berichtet oder in denen der Dichter ihr die Gedanken des „ganz einfachen Rilke“ mitteilt. Auf ähnliche Weise erinnert sich die Autorin in diesem Band an „Rilkes Mutter“. Es gelingt ihr, sich der eigenwilligen Persönlichkeit Phia Rilkes mit großer Aufmerksamkeit, Zuneigung und einem leisen, hintergründigen Humor zu nähern. Ein einzigartiges Dokument von großer Bedeutung. Nicht nur für Rilke-Kenner ein Genuss!

Pressestimmen:
...Ein materialreicher Band, der eine Lebensfacette Hertha Königs tiefsichtig erschließt, ohne die „Aura der Unnahbarkeit“, die nach Worten von Storck die Dichterin umgab, zu zerstören.
NEUE WESTFÄLISCHE Januar 2003

...Hertha König erweist sich in dieser köstlichen Studie als Erzählerin von hohen Graden, die sie in ihren Romanen auch sonst ist. Es gelingt ihr, auf engem Raum ein Lebensbild zu zeichnen, das uns die Vergangenheit gegenwärtig macht, und an dem wir uns voll Teilnahme erfreuen.
WESTFALEN BLATT Februar 2003

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