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Oscar Maria Graf

In seinem Buch „Wir sind Gefangene. Ein Bekenntnis“ (1927) beschreibt Graf einige Episoden aus seinen Begegnungen mit Hertha Koenig: „... Ich fuhr nach München ab. Einige Tage nach meiner Ankunft suchte ich meine Gönnerin auf und setzte ihr einen großen Plan auseinander. Nämlich es müßte gegen den Terror gesteuert werden, war meine dürftige Ansicht... Und – was wollen Sie jetzt tun? fragte die Dame... Vorläufig muß unbedingt eine Versammlung abgehalten werden und eine Art Bund freier Menschen gegründet werden... Dazu brauche ich Geld. Der Dame leuchtete das ein. Sie zögerte nicht lange und gab mir zweitausend Mark für diese Zwecke.“
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Schrimpf und Graf
Georg Schrimpf (1889-1938),
Maler der „Neuen Sachlichkeit“
und Oscar Maria Graf (1894-1967)







Brief von Hertha Koenig
AN HERRN PROF. TSUKAKOSHI, Böckel, 6. 12. 1963

... Im Herbst 1917 hatte ich meine Wohnung in der Widenmayerstraße aufgegeben, weil ich aufs Land ziehen wollte. Das kam nicht zustande. In Böckel konnte ich den Winter nicht bleiben. Das große Haus hatte keine Heizung; nur Kachelöfen in den einzelnen Zimmern. Flur und Gänge waren kalt. Ich mußte schleunig nach einer anderen Stadtwohnung suchen. Ich wollte das Suchen schon aufgeben. Pflichtschuldig ging ich nur noch zur Besichtigung der bisher unbewohnten Räume im dritten Stock der Leopoldstraße 8.
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