von Friedrich Krause
Bruno Krauskopf hat nicht nur - wie jeder echte Künstler - seine eigene Handschrift,
so dass man seine Bilder aus hundert anderen herausfindet, auch wenn sie nicht
signiert wären, er hat auch eine eigene, individualistisch-geistige Auffasung,
seinen ureigensten seelischen Stil, so dass man ihn zu keiner Zeit seines
Schaffens in eine Schule im engeren Sinne einzureihen vermag. Das erkannten
die meisten Kritiker von jeher an; allerdings haben einige - vor allem in
Amerika - ihn abwechselnd der "Richtung" Nolde, Marc, Kokoschka, Schmitt-Rotluff
zuzuzählen beliebt.mehr...
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